Lebensqualität? Jetzt erst recht!
Vor der Diagnosestellung sind Betroffene oft verunsichert: Sie quälen sich mit Fragen wie "Habe ich Rheuma?", "Bin ich dement?", "Habe ich Alzheimer?", "Mache ich mir zu viele Gedanken?" oder „Bin ich einfach schon alt?". Die Diagnose "Parkinson" liefert für beobachtete Symptome eine Erklärung, aber löst zugleich auch neue Ängste und Unsicherheiten aus. Und doch ist diese Diagnose kein Grund zu resignieren: Wir raten, sich unter Betroffenen und Nicht-Betroffenen austauschen, zu informieren und zu helfen – das ist der Weg, den wir gemeinsam gehen. Denn ein aktiver und offensiver Umgang mit der Erkrankung bedeutet ein Plus an Lebensqualität.
Unsere Arbeit mit Betroffenen, Familien und Angehörigen: Sich verstecken und vergraben ist keine Ermutigen, Unterstützen, Weitergeben von Problemlösungen Gruppentherapeutische Aspekte wie Selbsterfahrung, Solidarität und Gemeinschaftserleben unter fachlicher Anleitung Angehörigenarbeit als wichtiges Instrument der Rückmeldung für professionelle Helfer: Erfahrungen mit Krankheitsauswirkungen und Therapiefolgen können in zukünftige Therapieplanungen unmittelbar einfließen Workshops Entspannungstechniken wie progressive Muskelrelaxation, autogenes Training etc. (als Element der Physiotherapie)
Wir bieten Beratung und Hilfe
In unserem Rahmen beraten wir zu vielen Themen, insbesondere zu Aspekten wie:
- Erfahrungen mit einschlägigen Einrichtungen
- Pflegedienste ambulant und im Tagesheim
- Hilfe nach Krankenhausaufenthalten
- Inanspruchnahme von Sozialdiensten
- Anträge stellen – Formulare haben wir vorrätig
- Auswahl einschlägiger Literatur
Wir bieten Austausch und Geselligkeit
Mit dem monatlichen Erfahrungsaustausch und der damit verbundenen Informations-Vermittlung sind unsere Aktivitäten noch nicht erschöpft:
- Nachbarschaftshilfe – auf Wunsch Krankenbesuche zu Hause oder in der Klinik
- Regelmäßige Besuche unserer Mitglieder im Altenheim
- Gruppen-Aktivitäten von Ausflügen und betreuten Reisen über Grillfeste, Weihnachts- und Faschingsfeiern bis zu fachlich-medizinischen, informativen und unterhaltenden Veranstaltungen
Die Parkinson-Krankheit ist eine fortschreitende Stoffwechselerkrankung des zentralen Nervensystems. Dabei entsteht im Gehirn aus ungeklärten Gründen ein Mangel an Botenstoff produzierenden Zellen, die für die Koordination der körperlichen Bewegungsabläufe zuständig sind.